Workshop für pädagogische Fachkräfte - Interkulturelle Kompetenzen

1. Februar 2012

dornseifer-seitz.jpgHarsewinkel. Ob in der KiTa, der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit – der Umgang mit Menschen aus anderen Kulturkreisen ist Bestandteil unseres Alltags. Diese Tatsache führt nicht automatisch zu einer besseren Verständigung. Missverständnisse oder Konflikte sind nahezu die Regel, die häufig die Arbeit behindern. Guter Wille und Toleranz reichen für den Umgang mit kultureller Verschiedenheit nicht aus: gefragt ist vielmehr “interkulturelle Kompetenz”, eine Kombination aus sozialen Fähigkeiten und einschlägigem Fachwissen.

Für pädagogische Fachkräfte (Erzieher/innen, Lehrer/innen, Tageseltern, päd. Fachkräften im Offenen Ganztag etc.) bietet die VHS Harsewinkel im Rahmen ihres Fortbildungsprogramms „Netzwerk Erziehung“ den Kurs „Interkulturelle Kompetenzen“ an. Basierend auf der Reflexion von eigener und der Wahrnehmung fremder Kultur bietet das Seminar pädagogischen Fachkräften grundlegende Werkzeuge zum Handeln zwischen den Kulturen. Die Kursleitung Adelheid Dornseifer-Seitz studierte angewandte Sprachwissenschaften für Englisch, Russisch und Französisch an der Universität des Saarlandes. 5 Jahre war sie als Englisch-Lehrerin an der Saudiarabian International School in Riyadh tätig. Für den Deutschen Volkshochschul-Verband in Bonn war sie 7 Jahre lang mit der Koordination interkultureller Bildungsprojekte betraut.

Das Seminar findet am Samstag, 10.3., 17.3. und 24.3. jeweils in der Zeit von 9-16 Uhr im Harsewinkeler Gemeinschaftshaus Dammanns Hof statt. Nähere Informationen und Anmeldungen zum Seminar: VHS (Tel.: 05207/9174-0).

Foto: Kursleitung Adelheid Dornseifer-Seitz

Das VHS-Programm 2012 ist da!

6. Januar 2012

Harsewinkel. Seit gestern liegt es wieder in Geschäften, öffentlichen Gebäuden und Geldinstituten kostenlos aus: das neue Programm der Volkshochschule für Verl, Harsewinkel und Schloß Holte-Stukenbrock. Das Team der VHS-Zentrale in Schloß Holte-Stukenbrock hat auf 178 Seiten einen bunten Strauß von insgesamt 406 Weiterbildungsangeboten zusammengestellt. Allein auf Harsewinkel fallen dieses Mal 124 Veranstaltungen

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Programmschwerpunkte sind traditionell wieder Sprachen- und Gesundheitsangebote. 9 Fremdsprachen und Deutsch als Zweitsprache in unterschiedlichen Niveaustufen können im aktuellen Semester bei der VHS erlernt werden. Am Dienstag, 10.1., bietet die VHS von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr in der Realschule Harsewinkel für Neu- und Wiedereinsteiger eine Sprachenberatung an.

Der Gesundheitsbereich ist mit 112 Veranstaltungen wieder einmal der größte Fachbereich. Allein für Harsewinkel sind 29 Vortrags- und Kursangebote von den alternativen Heilmethoden, über Entspannungs- und Körpererfahrungsseminaren bis hin zu Wirbelsäulengymnastikkursen vorgesehen.

Deutlich ausgebaut wurde das Angebot an Studienfahrten. Im neuen VHS-Programm finden sich Tagesfahrten nach Bonn („Wege der Demokratie – Besichtigung der Villa Hammerschmidt und des Kanzlerbungalows), zum Atomkraftwerk Emsland bei Lingen, nach Hamburg („Hamburger Häfen“ - Flughafenbesichtigung und Barkassenfahrt durch den Hamburger Containerhafen), in die Niederlande („Holländische Gärten“ – Besichtigung von Kasteel Twickel und den Jan Boomkamp Tuinen), nach Hannover („Herrenhäuser Gärten“) und Bremerhaven („Auswandererhaus“) sowie zur Künstlerkolonie Worpswede („Aus den Spuren von Paula Modersohn-Becker“).

131-kuntze_1_cover.jpg Ein Semesterhighligt ist die Autorenlesung des ehemaligen ARD-Korrespondenten Sven Kuntze, der sein Buch „Altern wie ein Gentleman“ am 15.3. in Harsewinkel vorstellen wird. Diese Veranstaltung führt die VHS in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei St. Lucia durch. Eintrittskarten für die Veranstaltung gibt es u.a. in der Stadtbücherei St. Lucia sowie dem Bürgerbüro im Harsewinkeler Rathaus.

Cover: ARD-Korrespondent im Ruhestand Sven Kuntze

Anmeldungen für das neue VHS-Semester nimmt das Team des Bürgerbüros im Rathaus ab Montag, 9.1., 9 Uhr entgegen (Tel.: 05247/935-200).

Quellangaben: Titelbild des neuen VHS-Programms mit dem Harsewinkeler Tobias Schößler, fotografiert von der Marienfelder Fotografin Dietlind Brüdel-Waschke

VHS-Tagesfahrt zur Zeche Nachtigall nach Witten

6. Oktober 2011

Harsewinkel. Obwohl im letzten Jahr das gesamte Ruhrgebiet als Hauptstadt der europäischen Kultur die Schlagzeilen beherrschte, ist im Hinblick auf die Industriegeschichte das ganze “Revier” immer eine Reise wert. Die Volkshochschule Verl | Harsewinkel | Schloß Holte-Stukenbrock möchte im Rahmen ihrer Betriebsbesichtigungen eine Reise in die Geschichte des Steinkohlenbergbaus unternehmen.

militzer-2011.jpgZuerst geht es an die Wiege des Bergbaus ins Wittener Muttental, wo ein Besuch der Zeche Nachtigall mit Besichtigung des Stollens auf dem Programm steht. Nach einer Mittagspause fährt der Geschichtsbus weiter nach Herne, wo man am Beispiel der ehemaligen Zeche “Teutoburgia” und der dazugehörigen, denkmalgeschützten Wohnsiedlung das Bergarbeitermilieu näher kennen lernen kann. Zum Schluss steht die Betriebsbesichtigung des Energieparks Mont-Cenis auf dem Programm. Auf einem ehemaligen Zechengelände entstand im Zuge des Baus der Fortbildungsakademie des Landes NRW ein hochmodernes Energiekonzept. Begleitet wird die Fahrt am 10. November von Jörg Militzer. Er ist gelernter Techniker und ein echtes Kind des Ruhrgebiets.

Wer mit der VHS Geschichte erleben möchte, sollte sich schnell im Bürgerbüro Harsewinkel anmelden (Tel. 05247/935200).
Der VHS-Bus hält in Schloß Holte-Stukenbrock, Verl, Gütersloh und Harsewinkel.

NETZWERK ERZIEHUNG - Neues Qualifizierungsprogramm für pädagogische Fachkräfte

4. Oktober 2011

Schloß Holte-Stukenbrock. Unter dem Titel „Netzwerk Erziehung“ hat die Volkshochschule Verl, Harsewinkel, Schloß Holte-Stukenbrock jetzt ihr neues Fortbildungsangebot für pädagogische Fachkräfte der Öffentlichkeit vorgestellt. In einer 24 Seiten starken Broschüre hat die kommunale Weiterbildungseinrichtung erstmals ihr Qualifizierungsprogramm für Erzieher, Lehrer, Tageseltern, Fachkräfte im Offenen Ganztag in einem Jahresprogramm zusammen gestellt. In der bunten, ansprechenden Publikation finden sich hochwertige und attraktive Fortbildungen. Mit dabei sind u.a. Vorträge und Workshops mit den renommierten Erziehungs-Bestsellerautoren Jan Uwe Rogge (Hamburg), Prof. Dr. Rainer Dollase (Bielefeld) und Dr. Charmaine Liebertz (Köln).

Netzwerk Erziehung

Neben dem „klassischen“ VHS-Programmangebot hat die Volkshochschule der Städte Verl, Harsewinkel, Schloß Holte-Stukenbrock sich zusätzlich auf Fortbildungsangebote für pädagogische Fachkräfte spezialisiert. „Bildung ist eine der Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft und da liegt es nahe, dass die Volkshochschule als kommunales Weiterbildungszentrum ihrer Kommunen attraktive und bezahlbare Qualifizierungen für die vor Ort arbeitenden Erzieher, Lehrer, Tageselten und Fachkräften im Offenen Ganztag anbietet“, begründet VHS-Leiter Josef Lieneke das zusätzliche Aufgabengebiet der VHS. Drei Jahre nach dem Start der ersten Fortbildungen sind Nachfrage und Angebot derart gewachsen, dass die VHS jetzt erstmals das Programm in einer eigenen Jahresbroschüre veröffentlicht hat.

25 Weiterbildungsangebote finden sich in der Broschüre. Die Angebote reichen vom Vortrag über den Wochenendworkshop bis hin zum Berufsbegleitenden Lehrgang. „Unsere Volkshochschule ist sehr daran interessiert die pädagogischen Einrichtungen in ihrer Arbeit zu unterstützen“, so VHS-Leiter Josef Lieneke, der zusammen mit drei weiteren Pädagogen der VHS das Netzwerk-Programm zusammen stellt.

Drei renommierte Autoren von Erziehungsratgebern machen bei der VHS Station: Der Familien- und Kommunikationsberater Jan Uwe Rogge ist am 8.12.2011 in Verl mit seinem Vortrag „Viel Spaß beim Erziehen“ zu Gast. Der Bielefelder Psychologieprofessor Dr. Rainer Dollase informiert am 26.1.2012 in Schloß Holte-Stukenbrock „Worauf es in der Erziehung ankommt“. Dr. Charmaine Liebertz plädiert in ihrem Vortrag „Lachen und Lernen bilden ein Traumpaar“ am 28.2.2012 in Verl dafür, dass Humor und Lachen nicht vor der pädagogischen Haustür Halt machen. Wer möchte kann dieses Thema am selben Tag zusammen mit der Kölner Erziehungswissenschaftlerin in einem Nachmittagsworkshop vertiefen.

„Netzwerk Erziehung“ umfasst Angebote zu Screenings und Förderprogrammen , die die Erzieher/innen in ihrer täglichen Kita-Praxis benötigen. Besonders groß, so Lieneke, sei die Nachfrage nach
Fortbildungsangeboten für die Arbeit mit Kindern unter 3 Jahren. Zur besseren Arbeit mit Menschen aus anderen Kulturkreisen bietet die VHS einen Kurs zum Thema „Interkulturelle Kompetenzen“ an. Tageselternqualifikationen gehören ebenso zum Angebot wie Fortbildungen zu psychomotorische Förderangeboten. An berufsbegleitenden Lehrgängen führt die VHS derzeit einen Ausbildungslehrgang zur Fachkraft für Psychomotorik und einen Montessori-Lehrgang durch. Für 2013 sind bereits weitere Lehrgänge in der Planung. Neu hinzu kommen wird ein Lehrgang zur „Systemischen Beratung“.

Vernetzt sind alle diese Angebote mit Erziehungsvorträgen, die die VHS in Kooperation mit den Familienzentren in Verl, Harsewinkel und Schloß Holte-Stukenbrock durchführt. „Der regelmäßige Austausch mit den Erzieherinnen ist für uns sehr wichtig, um unsere Angebote auf die tatsächlichen Bedarfe abstimmen zu können“, so Josef Lieneke.

Zum Download: Netzwerk Erziehung (PDF), 585 KB.

Das Netzwerk-Erziehung Programm liegt in den Bürgerbüros in den Rathäusern in Verl und Harsewinkel sowie der VHS-Geschäftsstelle aus. Die VHS schickt die Broschüre Interessenten gerne kostenlos zu (Tel.: 05207/9174-0).

VHS im November 2011

4. Oktober 2011

Einzelveranstaltungen:

Patchworkfamilien – Chancen und Risiken
Mittwoch, 2. November, 20.00 Uhr (Mütter- und Familienzentrum)
Referent: Paul Müller

Knapp ein Drittel der Neugeborenen in Deutschland haben Eltern, die nicht verheiratet sind. Hinzu kommen noch Kinder, deren Eltern sich später scheiden lassen. Wenn die Erwachsenen neue Partnerschaften eingehen und vielleicht auch noch Kinder bekommen, entstehen Flickenteppich-Gemeinschaften, die als Patchworkfamilien bezeichnet werden. Wenn die Patchworkfamilie gegründet wird, haben alle Beteiligten viele Aufgaben zu bewältigen, denn es gibt viele Probleme in Verbindung mit den Kindern. Hinzu kommen rechtliche Probleme. Der Gesetzgeber hält nämlich kaum Gesetze - etwa was das Erb- und Unterhaltsrecht betrifft - für Patchworkfamilien bereit. Betroffene sollten sich bei einem Anwalt beraten lassen. Und oftmals kommt in Patchworkfamilien auch die Partnerschaft zu kurz.

Jüdisches Leben in Harsewinkel und der jüdische Friedhof
Sonntag, 6. November, 15.00-16.30 Uhr (Treffpunkt: Place des Andelys)
Referenten: Eckhard Möller und Bernhard Kruk

Zwei Jahrhunderte jüdisches Leben stehen im Mittelpunkt des Rundgangs durch die Harsewinkeler Innen-stadt, den die Volkshochschule in Zusammenarbeit mit Stadtarchivar Eckard Möller und den Harsewinkeler Stadtführern anbietet. Von den Anfängen am Beginn des 19. Jahrhunderts über die jüdischen Kaufmannsfamilien und deren Bedeutung für das Zusammenleben in der Titularstadt als Vieh- und Textilhändler bis zur Entrechtung, Ausgrenzung und Vernichtung im Nationalsozialismus dreht sich thematisch alles um das Gelingen und Scheitern der Integration in die kleinstädtische Gesellschaft.

Zum Abschluss wird der kleine jüdische Friedhof besucht – das letzte Relikt jüdischen Lebens in Harsewinkel. Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahmegebühr wird vor Ort eingesammelt. Bitte abgezähltes Geld bereit halten.

Der Blutegel – kleiner Wurm, große Wirkung
Dienstag, 8. November, 19.30 Uhr (Realschule)
Referentin: Bettina Timmer

Die meisten Menschen haben eine Abneigung gegen Blutegel, was meist auf Unkenntnis beruht. Die Blutegeltherapie ist ein so genanntes ausleitendes Heilverfahren und ist in den vergangenen Jahren wieder Bestandteil medizinischer Versorgung geworden. Die bekanntesten Einsatzgebiete der Behandlung sind schmerzhafte Gelenkarthrosen, Venenentzündungen, Krampfadern und rheumatische Erkrankungen. Im Vortrag wird über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten, die praktische Durchführung, unerwünschte Wirkungen und die Kosten informiert.

Den Toten zum Gedenken
Samstag, 12. November, 14.00-17.00 Uhr (Treffpunkt: Place des Andelys)
Referent: Heinrich de Byl

Gedenkplätze für die Opfer der Kriege des 20. Jahrhunderts und der nationalsozialistischen Diktatur sind das Thema einer Stadtrundfahrt am Vorabend des Volkstrauertages. Ausgehend von der Gedächtnishalle im der Turmhalle der St.-Lucia-Kirche werden die beiden Mahnmale in Marienfeld, der jüdische Friedhof in Harsewinkel, das Kriegerdenkmal in Greffen und das benachbarte Gräberfeld für sowjetische Kriegsgefangene besucht. Endpunkt ist das beeindruckende Mahnmal in Harsewinkel, das Hubert Hartmann für die Gefallenen und die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur geschaffen hat. Die Rundfahrt findet auf eigenes Risiko der Teilnehmer mit Pkws statt. Am Beginn der Rundfahrt werden Fahrgemeinschaften gebildet. Die Teilnahmegebühr wird direkt beim Stadtführer entrichtet, bitte abgezähltes Geld bereit halten.

PISA – Was können wir vom finnischen Erfolgsmodell lernen?
Donnerstag, 17. November, 19.30 Uhr (Stadtbücherei St. Lucia)
Referent: Wolfgang Weber

Seit 2000 führt die OECD alle drei Jahre die sog. PISA-Studie durch, in der die alltags- und berufsrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten 15-Jähriger erhoben werden. In den Bereichen Lesefähigkeit, Mathematik und Naturwissenschaften schloss Finnland jeweils überdurchschnittlich gut ab. In diesem Vortrag wird aufgezeigt, was das Besondere des finnischen Schulsystems ist und was die Schüler in Finnland so erfolgreich macht. Wolfgang Weber studierte Mathematik und Biologie an der Universität Bielefeld, später auch noch das Fach Informatik. Nach dem Studium arbeitete er als Lehrer an einer Gesamtschule und dann als Medienexperte im Landesinstitut in Soest sowie im Ministerium für Schule und Weiterbildung. Von 2007 bis 2011 leitete er die Deutsche Schule in Helsinki, eine der besten deutschen Auslandsschulen und ebenso eine der renommiertesten Schulen in Finnland.

VHS-Kurse, die im November anlaufen:

Internet
5mal montags ab 7.11., 17.00-18.30 Uhr (August-Claas-Schule, EDV-Raum)
Leitung: Bernhard Schwermann

Excel-Basiskurs
Dienstags und donnerstags ab 8.11., 4 Abende, 18.30-21.45 Uhr (August-Claas-Schule, EDV-Raum)
Leitung: Thomas Bröhl

Neues Erbrecht seit 2010 – was hat sich geändert?
Mittwoch, 9.11., 18.30-21.30 Uhr (Realschule)
Leitung: Holm Hiller

Mit Schüßler-Salzen gesund durch den Winter
Donnerstag, 10.11., 18.00-21.00 Uhr (Realschule)
Leitung: Birgit Kracht

Knigge für coole Kids (8-12 Jahre)
Freitag/Samstag, 11./12.11. (Realschule)
Leitung: Uta Kratzsch

Textverarbeitung & Co
Samstag, 12.11., 9.30-16.30 Uhr (August-Claas-Schule, EDV-Raum)
Leitung: Bernhard Schwermann

Eine heiße Sache: Kamine und Öfen
Dienstag, 15.11., 19.30-21.45 Uhr (Realschule)
Leitung: Martin Brandis

Kinesiologie im Alltag
3mal donnerstags ab 17.11., 19.30-21.45 Uhr (Realschule)
Leitung: Ruth Krone

Ich wünsche mir mehr Zeit – Entspannungsseminar für Frauen
Donnerstag, 17.11., 18.45-21.00 Uhr (Realschule)
Leitung: Birgit Kracht

Der Babysitter-Pass
Samstag, 19.11., 10.00-16.45 Uhr (Kindergarten St. Marien)
Leitung: Claudia Petschik-Meier

Ärger adé – durch aktives Denken gelassener werden
Samstag, 19.11., 9.30-16.30 Uhr (Realschule)
Leitung: Christa Weske

Selbstbestimmungsrecht auch am Lebensende? Patientenverfügung & Vorsorgevollmacht
Montag, 21.11., 18.00-21.00 Uhr (Realschule)
Leitung: Dietmar Moritz

Neue Hits mit Hack
Montag, 21.11., 18.30-21.30 Uhr (Realschule, Küche)
Leitung: Cäcilia Rohmann

Excel-Aufbaukurs
donnerstags und dienstags ab 24.11., 18.340-21.45 Uhr, 4 Abende (August-Claas-Schule, EDV-Raum)
Leitung: Thomas Bröhl

Dinosaurier in Urlandschaften (5-8 Jahre)
Samstag, 26.11., 14.00-16.15 Uhr (Realschule)
Leitung: Barbara Leiße

Gelöst, entlastet, befreit – die Meridian-Klopftechnik
Samstag/Sonntag, 26./27.11. (Realschule)
Leitung: Walter Sudmann

Mit der VHS den Klimapark Rietberg erkunden

20. September 2011

Harsewinkel. Auf den Klimawandel erfolgreich zu reagieren ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Das hat auch die Stadt Rietberg erkannt und auf dem Gartenschaugelände einen Klimapark errichtet, um die Aspekte des Klimawandels zu veranschaulichen und vor allem Techniken vorzustellen, die helfen, Energieressourcen besser und nachhaltiger nutzen. Der Klimapark Rietberg ist der Einzige seiner Art in Deutschland. Das Gelände ist unter Klimaaspekten angelegt worden und soll die Besucher zum erholsamen Verweilen einladen. Auch die Bepflanzungen des nahe gelegenen Wäldchens wurden klimabezogen ausgewählt und für die Kinder gibt es einen kleinen Themenspielplatz.
Regionale Unternehmen präsentieren hier die neuesten Techniken und ökonomische Antworten auf ökologische Herausforderungen, wie zum Beispiel Projekte zu den Themen Biogas, Elektromobilität, Geothermie, Recycling und Klimaschutz, Sonnenenergie und Wohnen mit der Sonne.
Interessenten können am Mittwoch, 5. Oktober, 15:00 Uhr, mit Energieberater Martin Brandis den Klimapark erkunden. Treffpunkt ist der Parkplatz Stenner Landstraße am Gartenschaupark Rietberg.

Anmeldungen für diese interessante Exkursion nimmt das Bürgerbüro der Stadt Harsewinkel entgegen (Tel. 05247/935200).

Bundesschützenfest 2011 in Harsewinkel

17. September 2011

An diesem Wochenende findet in Harsewinkel das Bundesschützenfest 2011 statt. Vom 16.-18.09.2011 werden bei uns in Harsewinkel Unmengen an Schützenbrüdern und -Schwestern durch die Stadt und über das Festgelände ziehen und für ein buntes Stadtbild sorgen. Erste Impressionen habe ich schon mal gesammelt und werde sie hier zur freien Begutachtung ablegen. Als erstes die Bilder vom neuen Schützenkönig des Demonstrationsschießens, Diözesan-Bundesmeister Eberhard Banneyer aus Marsberg-Essentho, der heute um 15.14 Uhr den Bundes-Adler von der Stange holte.

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VHS-Tagesfahrt zur Wiege des Bergbaus ins Wittener Muttental

16. September 2011

Harsewinkel. Das Wittener Muttental ist die Wiege des Ruhrbergbaus. Es geht die Sage, dass ein Hirtenjunge bereits im Mittelalter beim Entfachen eines Feuers außer Holz auch herumliegende schwarze Steine verwendete und damit die Kohle entdeckte. Auch die Volkshochschule Verl – Harsewinkel – Schloß Holte-Stukenbrock geht im Ruhrgebiet auf Entdeckungstour, und zwar am Donnerstag, 10. November.

Zuerst geht es zur Zeche Nachtigall ins Wittener Muttental, wo eine Besichtigung des Stollens auf dem Programm steht. Nach der Mittagspause geht die Reise weiter nach Herne zur ehemaligen Zeche „Teutoburgia“, die bereits 1925 stillgelegt wurde und wo Künstler einen fantastischen Kunstwald angelegt haben. Um den Kontrollschacht herum stehen ein Obelisk, acht Quader und Eiben im Wechsel. Der Duft von Rosen, Minze und Lavendel verzaubert die Besucher des ehemaligen Zechengeländes. Wunderschön anzusehen ist auch die ehemalige unter Denkmalschutz stehende Bergarbeitersiedlung Teutoburgia. Hohe Bäume und blühende Vorgärten säumen die Häuser.

Zum Schluss geht es in den Energiepark Mont Cenis. Hier entstand entstand im Zuge des Baus der Fortbildungsakademie des Landes NRW ein hochmodernes Energiekonzept.

Der VHS-Bus hält in Schloß Holte-Stukenbrock, Verl, Gütersloh und Harsewinkel. Wer mit der VHS die Wiege des Bergbaus entdecken möchte, sollte sich schnell im Bürgerbüro der Stadt Harsewinkel anmelden (Tel. 05247/935200).

VHS im Oktober 2011

5. September 2011

Einzelveranstaltungen:

Das Hühnermoor
Naturführung
Samstag, 8. Oktober, 15.00-16.30 Uhr (Treffpunkt: Heimatmuseum Marienfeld, Lutterstrang 30, Marienfeld9
Leitung: Anne Bernicke
Das Hühnermoor, das älteste Naturschutzgebiet in Harsewinkel, übrigens direkt am R 1 gelegen, ist ein Relikt einer 4.000 Jahre alten Hochmoorlandschaft. Urbarmachungen der vergangenen Jahrhunderte und ein bescheidener Torfabbau haben dazu geführt, dass heute nur noch 8,9 ha Moor erhalten sind. Diese sind aber umso sehenswerter, seitdem durch gezielte Maßnahmen der Lebensraum der einzigartigen Fauna und Flora mit seltenen Pflanzen und Tieren gepflegt wird. Die Teilnahmegebühr beträgt 5,00 € und wird direkt beim Stadtführer entrichtet. Bitte abgezähltes Geld bereithalten

Der Rövekamp – Harsewinkels Westend
Stadtführung
Samstag, 15. Oktober, 15.00-16.30 Uhr (Treffpunkt: Parkplatz der Astrid-Lindgren-Schule, Rövekamp, Marienfeld)
Leitung: Eckhard Möller
Seit Mitte der 1950er-Jahre wuchs Harsewinkel nach Westen, weil neuer Wohnraum für die Flüchtlinge und Vertriebenen und für die in großer Zahl hierher ziehenden Arbeitskräfte benötigt wurde. In mehreren Schritten wurde das Wohngebiet auf dem Rövekamp, zunächst mit Einfamilienhäusern, später mit Zwei- und Mehrfamilienhäusern und schließlich auch mit mehreren Wohnblocks bebaut. Nach einer Pause von fast fünfzehn Jahren kamen in den 1990er-Jahren weitere Wohnsiedlungen hinzu, durch deren Fertigstellung letzte Freiflächen im Bereich des Rövekamps verschwanden. Die Teilnahmegebühr beträgt 5,00 € und wird direkt beim Stadtführer entrichtet. Bitte abgezähltes Geld bereithalten

Frühkindliche Entwicklung
- Im Rahmen der Vortragsreihe “Wir informieren Eltern” in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum AWO-Kita Greffen -
Sonntag, 16. Oktober, 20.00 Uhr (Familienzentrum AWO-Kita)
Referentin: Juliane Haunhorst
An diesem Abend werden Grundlagen der Entwicklung von 2- bis 6-jährigen Kindern aufgezeigt, um Entwicklungsauffälligkeiten und -verzögerungen zu erkennen. Förderungsmöglichkeiten werden ebenfalls vorgestellt.

tango africano - Autorenlesung mit Hardy Krüger
- In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek St. Lucia -
Dienstag, 18. Oktober, 19.30 Uhr (Städtisches Gymnasium, Aula)
Bereits in jungen Jahren war Hardy Krüger als Schauspieler erfolgreich. Er drehte Filme in aller Welt, spielte Theater und schrieb Bücher.
Er war der erste deutsche Darsteller, der nach dem Zweiten Weltkrieg in London, Paris, Moskau Hollywood und Australien gearbeitet hat. 1957 wurde er von der britischen Presse zum “Botschafter seines Landes” erklärt. 1962 erhielt der Film “Sonntage mit Sybill” mit Hardy Krüger in der Hauptrolle als bester ausländischer Film den “Oscar”. Eine besondere Auszeichnung erhielt Hardy Krüger 2001 mit der Ernennung zum Offizier der französischen Ehrenlegion, eine Auszeichnung, die unter den deutschen Schauspielern nur noch Marlene Dietrich erhielt.
An diesem Abend liest Hardy Krüger aus seinem neuesten Buch “tango africano”.

Klosteranlage und Abteikirche Marienfeld
Stadtführung
Samstag, 22. Oktober, 16.00-17.30 Uhr (Treffpunkt: Klosterhof, Marienfeld)
Leitung: Trude Frederiksen
Über 600 Jahre gehörte die Zisterzienserabtei Marienfeld zu den bedeutendsten und einflussreichsten Klöstern in Westfalen. Noch heute zeugen die spätromanische Abteikirche und die barocken Klostergebäude von dem Reichtum, der den Konvent auszeichnete. Der Einfluss der Zisterzienser, die vor 800 Jahren aus dem Paderborner Land kommend die neu gegründete Abtei besiedelten, ist noch in der Architektur der großen Klosterkirche spürbar. Ihre Architektur und ihre Bautechnik wirkten weit in das Umland und beeinflussten den Kapellenturm des Schlosses Rheda ebenso wie den Dom zu Münster. Das Abteigebäude, die ehemalige Residenz des Abtes, die Wirtschaftsgebäude legen bis heute Zeugnis für den Reichtum des Klosters und das Selbstbewusstsein seines Abtes ab. Die Teilnahmegebühr beträgt 5,00 € und wird direkt beim Stadtführer entrichtet. Bitte abgezähltes Geld bereithalten.

VHS-Kurse, die im Oktober anlaufen:

Kinder haften für ihre Eltern - Elternunterhalt
Mittwoch, 5.10., 19.30-21.45 Uhr (Realschule)
Leitung: Thomas Kuller

Vielseitige Variationen mit Fisch
Mittwoch, 5.10., 18.30-21.30 Uhr (Realschule, Küche)
Leitung: Karl-Heinz Mersmann

Junge britische Küche - Klassisches neu erfunden
Donnerstag, 6.10., 18.30-21.30 Uhr (Realschule, Küche)
Leitung: Anja Mennecke

Tapas – die kleinen Köstlichkeiten der spanischen Küche
Dienstag, 11.10., 18.30-21.30 Uhr (Realschule, Küche)
Leitung: Ana Castellón Rivera

Bridge für Fortgeschrittene
3mal donnerstags ab 13.10., 18.00-20.15 Uhr (Realschule)
Leitung: Benedikt Wiemeyer

Englisch-Auffrischung II
11mal donnerstags ab 13.10., 19.30-21.00 Uhr (Realschule)
Leitung: Michaela Kleine-Sötebier

Tuina-Massage - Wohlfühlmassage für Paare
Samstag/Sonntag, 15./16.10., 10.00-16.00 Uhr (Realschule)
Leitung: Walter Sudmann

Touch for Health I
Samstag/Sonntag, 15./16.10., 10.00-17.00 Uhr (Realschule)
Leitung: Ruth Krone

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen und Jungen (10-13 Jahre)
Samstag, 15.10., 10.00-17.00 Uhr, Sonntag, 16.10., 10.00-13.00 Uhr (Kardinal-von-Galen Schule, Turnhalle)
Leitung: Kurt Menzel

Mit der VHS unterwegs zum Bistum Osnabrück

12. August 2011

Harsewinkel. Das Bistum Osnabrück wurde um 780 von Karl dem Großen gegründet und liegt zum größten Teil auf dem Gebiet des heutigen Landes Niedersachsen. Im Mittelalter reichte das Bistum mit den Enklaven um die Pfarrei Wiedenbrück bis in das Gebiet des heutigen Kreises Gütersloh, so dass sich hier interessante historische Verbindungen ergeben.

Zu dieser Zeit war Osnabrück eine Bürgerstadt, der es gelang, sich aus der Vorherrschaft des Bischofs zu befreien. Das gotische Rathaus und die ihm gegenüberliegende Marienkirche sind die wichtigsten baulichen Zeugen des wachsenden bürgerlichen Selbstbewusstseins. Anders als in den Bischofsstädten Münster und Paderborn, wo die katholischen Fürstbischöfe ihre Machtstellung auch in der Zeit der Reformation verteidigen konnten, musste die katholische Kirche im Fürstbistum Osnabrück nach dem 30jährigen Krieg die Landesherrschaft mit den Herzögen von Braunschweig-Lüneburg teilen.

Ein frühes Beispiel für Toleranz oder doch nur ein Nebeneinander der Konfessionen? Dieser Frage wird der Historiker und Stadtarchivar Eckhard Möller auf der Tagesfahrt nach Osnabrück am Samstag, 17.09., nachgehen. Die Teilnehmer unternehmen eine unterhaltsame zweistündige Stadtführung durch Geschichte und Gegenwart der niedersächsischen Bischofsstadt (u. a. Marktplatz, St. Marienkirche, Friedenssaal). Auf der Rückfahrt werden die fürstbischöfliche Residenz und das Benediktinerkloster in Bad Iburg besichtigt.

Wer mitfahren möchte, sollte sich im Bürgerbüro Harsewinkel für diese interessante Tagestour anmelden (05247/935200). Haltepunkte sind in Schloß Holte-Stukenbrock, Verl, Gütersloh und Harsewinkel.