VHS-Tagesfahrt zur Wiege des Bergbaus ins Wittener Muttental
Harsewinkel. Das Wittener Muttental ist die Wiege des Ruhrbergbaus. Es geht die Sage, dass ein Hirtenjunge bereits im Mittelalter beim Entfachen eines Feuers außer Holz auch herumliegende schwarze Steine verwendete und damit die Kohle entdeckte. Auch die Volkshochschule Verl – Harsewinkel – Schloß Holte-Stukenbrock geht im Ruhrgebiet auf Entdeckungstour, und zwar am Donnerstag, 10. November.
Zuerst geht es zur Zeche Nachtigall ins Wittener Muttental, wo eine Besichtigung des Stollens auf dem Programm steht. Nach der Mittagspause geht die Reise weiter nach Herne zur ehemaligen Zeche „Teutoburgia“, die bereits 1925 stillgelegt wurde und wo Künstler einen fantastischen Kunstwald angelegt haben. Um den Kontrollschacht herum stehen ein Obelisk, acht Quader und Eiben im Wechsel. Der Duft von Rosen, Minze und Lavendel verzaubert die Besucher des ehemaligen Zechengeländes. Wunderschön anzusehen ist auch die ehemalige unter Denkmalschutz stehende Bergarbeitersiedlung Teutoburgia. Hohe Bäume und blühende Vorgärten säumen die Häuser.
Zum Schluss geht es in den Energiepark Mont Cenis. Hier entstand entstand im Zuge des Baus der Fortbildungsakademie des Landes NRW ein hochmodernes Energiekonzept.
Der VHS-Bus hält in Schloß Holte-Stukenbrock, Verl, Gütersloh und Harsewinkel. Wer mit der VHS die Wiege des Bergbaus entdecken möchte, sollte sich schnell im Bürgerbüro der Stadt Harsewinkel anmelden (Tel. 05247/935200).