VHS-Tagesfahrt zur Zeche Nachtigall nach Witten
Harsewinkel. Obwohl im letzten Jahr das gesamte Ruhrgebiet als Hauptstadt der europäischen Kultur die Schlagzeilen beherrschte, ist im Hinblick auf die Industriegeschichte das ganze “Revier” immer eine Reise wert. Die Volkshochschule Verl | Harsewinkel | Schloß Holte-Stukenbrock möchte im Rahmen ihrer Betriebsbesichtigungen eine Reise in die Geschichte des Steinkohlenbergbaus unternehmen.
Zuerst geht es an die Wiege des Bergbaus ins Wittener Muttental, wo ein Besuch der Zeche Nachtigall mit Besichtigung des Stollens auf dem Programm steht. Nach einer Mittagspause fährt der Geschichtsbus weiter nach Herne, wo man am Beispiel der ehemaligen Zeche “Teutoburgia” und der dazugehörigen, denkmalgeschützten Wohnsiedlung das Bergarbeitermilieu näher kennen lernen kann. Zum Schluss steht die Betriebsbesichtigung des Energieparks Mont-Cenis auf dem Programm. Auf einem ehemaligen Zechengelände entstand im Zuge des Baus der Fortbildungsakademie des Landes NRW ein hochmodernes Energiekonzept. Begleitet wird die Fahrt am 10. November von Jörg Militzer. Er ist gelernter Techniker und ein echtes Kind des Ruhrgebiets.
Wer mit der VHS Geschichte erleben möchte, sollte sich schnell im Bürgerbüro Harsewinkel anmelden (Tel. 05247/935200).
Der VHS-Bus hält in Schloß Holte-Stukenbrock, Verl, Gütersloh und Harsewinkel.